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Mittwoch, 9. September 2009

Dienst in Grundschule

An einem Samstag haben sich ein paar Leute aus dem
Jungen Erwachsenen Kreis der Oak Pointe Church aufgemacht um
einer Grundschule einen großen Dienst zu erweisen. Wir haben in einer
professionell angeleiteten Gemeinschaftsaktion die Bibliothek der Schule gestrichen.
Die Neinas Elementary School in Downtown Detroit ist eine recht
arme Schule. Als Hintegrund information müsst ihr wissen, dass public schools (öffentliche Schulen)
von den Steuern der Counties (Orte) finanziert werden. Das heißt wenn in einer Gegend viele Menschen
Arbeitslos sind oder nicht sehr viel verdienen bekommen auch die Schulen weniger Geld. Der Effekt daraus ist,
dass wohlhabenere Familien, die es sich leisten können aus solchen Gegenden wegziehen um ihre Kinder auf bessere Schulen
schicken zu können. Und dann gibt's da natürlich noch die Privatschulen, viel mehr verbreitet als in Deutschland.
Es gibt ein funktionierendes Hilfsnetzwerk, welches einen Hilferuf an die Oak Pointe Church gerichtet hat und so
kamen wir dazu die Bibliothek einer recht kleinen Grundschule zu streichen, die übrigens 1917 gegründet wurde!
Das war auch mal eine gute Gelegenheit in Kinderbüchern, wie Lexikas, Kurzgeschichten, Bilderbücher zu schmökern.
Immer gut, wenn man eine Sprache besser lernen will!

Mittwoch, 14. Januar 2009

US Christmas

Zu Weihnachten wurde ich von einer netten Familie eingeladen. Zunächst gab es eine Christvesper in der Gemeinde worauf ich mich dann zu der mir genannten Adresse begeben habe. Das Haus (wohl eher eine Ranch) liegt relativ abgelegen und hat dementsprechend viel Grund um sich herum. Innen war auch genug Platz für alle Söhne, Töchter, Schwiegersöhne und -Töchter + Enkel. Der Christmas Eve (Heiliger Abend) läuft hier in den USA etwas entspannter ab, da die Geschenke üblicherweise erst am morgen des Weihnachtsfeiertags geöffnet werden (Hier gibts nur einen Weihnachtsfeiertag!). Nach dem gemeinsamen Essen gab es jedoch soetwas wie "wichteln". Ein paar Leute hatten Geschenke für alle vorbereitet. Jeder durfte sich in vorher festgelegter Reihenfolge ein Geschenk aussuchen und dieses dann entweder behalten oder bei einem anderen gegen sein Geschenk eintauschen.









Das rechte Bild zeigt mein Geschenkt, ein Duftkerzenwachsschmelzhäuschen ;-)
Ich wurde von allen, aber besonders von den Hausbesitzern sehr herzlich begrüßt und gleich für den nächsten Sommer mit meiner Familie eingeladen... mal sehen.
Zuletzt noch ein paar Eindrücke von dem doch sehr beeindruckenden Haus:

Samstag, 20. Dezember 2008

Spritschlucker

Wie angekündigt gibt es in diesem neuen Beitrag eine kurze Info über mein erstes in den USA erworbenes Fahrzeug.
Also:
Mitsubishi Diamante 2004 in Silbergrau
Hubraum: 3.5 l auf 6 Cylinder verteilt
Leistung: (nur) 210PS
Verbrauch: 11,5 l/100km = 20MPG (Meiles per Gallon). Das ist noch wenig für Amerikanische Verhältnisse. (Immerhin: Sprit kostet hier derzeit 0.26 EUR der Liter!!!)
Laufleistung: 70000 Miles

Hier was zu gucken:

Montag, 1. Dezember 2008

Und wie sieht's von draußen aus

Hallo mal wieder... ich wollte euch die Außenansicht des Apartmentparks nicht vorenthalten. Sehr schön, wie ich finde. Auf dem ersten Bild links seht ihr mein Apartmenthaus (dritter Aufgang von links).



























Freitag, 28. November 2008

Wohnst du schon und lebst du auch?

Endlich gibt's wieder einen Blog-Update. Was ist passiert in der Zwischenzeit? :
  1. Aparment bezogen
  2. Apartment eingerichtet
  3. Auto gekauft + Angemeldet
  4. Meine US-ID + Führerschein (Drivers license) beantragt ... juhu (Ich sag nur: Beamtenwillkür)
  5. Mein erstes US-Thanksgiving erlebt
Um Punkt 1 + 2 soll's in diesem Beitrag geben (Der Rest ist Ausblick). Und da Bilder (bekanntlich) mehr sagen als lange Texte, will ich euch nicht zu sehr mit schnöden schwarzen Buchstaben auf weißem Grund langweilen... los geht's:








































Zu den letzten beiden Fotos: Ich habe ein 2-Schlafzimmer-Apartment. Eins benutze ich (wer hätte das gedacht) tatsächlich als Schlafzimmer, das andere als Home Office und Gästezimmer. Ich fühle mich richtig wohl in meinem Apartment, so viel luxuriösen Platz auf einmal hatte ich noch nie zum leben und fühle mich dadurch reich gesegnet.

Tobi

Donnerstag, 16. Oktober 2008

USA - Angekommen - Erste Eindrücke

So jetzt bin ich also endlich angekommen. In diesem Post will ich mal meine ersten Eindrücke vermitteln und euch mit Bildern zeigen, wie es hier aussieht. Wir binden uns nämlich einen großen Bären auf wenn wir meinen die Amis durch die vielen Hollywood-Filme und kulturelle Adoption zu kennen. Bei meiner Ankunft hier hatte ich mir eine schwere Erkältung zugezogen, der Stress der letzten Tage in Deutschland und die lange anstrengende Reise haben mir dann wohl den Rest gegeben.

Derzeit wohne ich im Hotel unweit von meiner Firma entfernt. 4 Wochen lang darf der Hotelaufenthalt dauern und bis dahin sollte ich die grundlegendsten Vorkehrungen geschaffen haben wie: Wohnungssuche, Autokauf, Bankkonto, Sozialversicherunsnummer, Amerikanischer Führerschein.

Mein Hotelzimmer ist schon mal ein guter Vorgeschmack (Bilder links) auf die Größenverhältnisse hier in Amiland. Was ihr auf den Bildern seht ist nur der kombinierte Wohn- und Essbereich. Schlafzimmer und Bad sind selbstverständlich vom Wohnbereich abgetrennt. Und natürlich braucht sowohl das Wohnzimmer als auch das Schlafzimmer einen Fernseher. Die Küche hat einen Kühlschrank der für eine 5 köpfige deutsche Familie völlig ausreichend würde, eine große Spülmaschine, die wenn auch nur ein Teller genutzt wurde pflichtbewusst vom Hauswirtschaftspersonal eingeschaltet wird und eine Mikrowelle in die bestimmt mehr als ein Hamster passen würden.










Das ganze setzt sich im Supermarkt fort. Vielleicht liegt es aber einfach an den sehr gewöhnungsbedürftigen Maßeinheiten für eigentlich alles. Z.B. ist eine Galone (ca. 4l, genau irgendwas bei 3.8l), 4 Quarter, 1 Quarter wiederum sind 32 fl. ouncen, also sind 128 fl. ouncen 1 Galone. Während es bei uns 1 Liter Saftpackungen gibt muss man sich hier gleich mit 1/2 galone (ca. 2 L) als kleinste Verpackung abgeben. Oder nimmt man doch gleich den Saftkanister mit 1 Galone (ca. 4L) Inhalt. Bei uns gibt's 10 Schmelzkäsescheiben in einer Packung, hier sind's in der kleinsten gleich 16. Ich muss mir angewöhnen mehr zu essen.











Dies Bild zeigt das dSPACE INC. Gebäude in dem ich die nächsten Jahre Arbeiten werde. Weiter Rechts verläuft der Pontiac Trail, eine der vielen Hauptstraßen.